Wasser gut, Alles gut! 

Als einer der vielen Standorte in ganz Berlin und teilweise auch in Brandenburg hat sich das Labor Jungfernheide in Siemensstadt zur Aufgabe gemacht, diesen Leitspruch zu erfüllen. In diesem Labor verbrachte ich 2 ½ Monate meines Praktikums, speziell in der Probenannahme für Wasser und Abwasser.
Während meiner Zeit dort habe ich viel gesehen, beispielsweise wenn ich mit den Probenehmern unterwegs war und helfen durfte, Wasser- und Abwasserproben zu entnehmen. Ich war an Brunnen, in Wasserwerken wie Beelitzhof, Tiefwerder und Friedrichshagen, und auch in Klärwerken wie Ruhleben, Schönerlinde und Waßmannsdorf. Ich hatte ebenfalls die Möglichkeit, bei Rohrnetzbeprobungen zuzuschauen.

Es gab aber auch Tage, an denen ich nicht rausgefahren bin und das war besonders dann positiv, wenn draußen mal kein so gutes Wetter war. Dort hatte ich diverse Aufgaben: Flaschensätze vorbereiten für die Probenehmer zum nächsten Tag, die am Nachmittag mitgebrachten Proben einscannen und sortieren, Vorortwerte von den jeweiligen Proben in die BWB-eigene Datenbank eintragen. Hier musste mit höchster Konzentration gearbeitet werden, da bereits kleinste Zahlendreher fatale Folgen nach sich ziehen können.

Ich habe mich nicht nur um die Wasserproben, sondern auch um die Abwasserproben gekümmert. Hier musste ich immer morgens als erstes die Protokolle in die Datenbank eintragen und dann einige Stunden später, wenn die Proben gebracht wurden, sortieren. Auf Grund meiner gewissenhaften Arbeit wurden mir auch tiefergehende Vorarbeiten beispielsweise für die Monatsplanungen anvertraut.

Ich muss zugeben, dass ich dort eine sehr tolle Zeit hatte. Das Team rund um die Probenannahme hat mich sehr gut aufgenommen und sich um mich gekümmert. Der Abschied fiel mir recht schwer. Ich habe mich dort so gut eingelebt und eingearbeitet, dass ich gar nicht gehen wollte.
Das Probenannahme-Team ist wie eine kleine Familie, in die ich mit aufgenommen wurde. Doch auch hier musste ich mich letztendlich verabschieden und zum neuen und zugleich letzten Unternehmen weiterziehen.

Dankeschön für die tolle Zeit, ich werde euch nicht vergessen.

 

Highlight Auto CAD

Meine zweite Station ist die Umwelttechnik Firma Harbauer GmbH, die es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, durch Schadstoffe kontaminiertes Grundwasser mit Hilfe von speziell dafür entwickelten Anlagen zu reinigen und aufzubereiten.

Wenn man mit den Ringbahnen S41 und S42 fährt, entdeckt man Harbauer GmbH zwischen den S-Bahn Haltestellen Tempelhof und Hermannstraße – ein rot-orangenes Bürogebäude mit einer dahinterliegenden Lagerhalle und dem angrenzenden Lagerplatz.

Ich habe viel eigenständig, aber auch mit den Ingenieuren zusammen gearbeitet.
Des Öfteren habe ich Analytik-Werte oder auch Wochenarbeitsstunden und Bauberichte in Excel-Tabellen erfasst. Gerade bei diesen Arbeiten habe ich erneut gemerkt, wie wichtig Excel im alltäglichen Arbeitsleben ist und seit Beginn des Technischen Jahres habe ich zu meiner persönlichen Freude meine Excel-Kenntnisse sehr aufgefrischt und auch gefestigt.
Die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren zeigte sich etwa beim gemeinsamen Erstellen von Dokumentationsordnern.
Mein absolutes Highlight war das Arbeiten mit Auto CAD. Ich durfte in diesem Programm R&I-Fließschemen bearbeiten und ich muss zugeben, sich dort zurecht zu finden ist komplex, aber macht auch sehr viel Spaß.
Die letzte Woche verbrachte ich im Lager und habe mit meinem dortigen Betreuer an Pumpen gearbeitet, welches eine abwechselnde Arbeit war und mir sehr Spaß gemacht hat.

Nun endet wieder ein Quartal, aber ich hatte sehr viel Spaß bei Harbauer, habe mich mit allen sehr gut verstanden und wurde sehr gut in das Team aufgenommen.

Früh am Morgen zur NBB

Die Netzgesellschaft Berlin Brandenburg ist der erste Betrieb im Rahmen meines Technischen Jahres für junge Frauen.

Nach einer herzlichen Begrüßung am ersten Tag durch unsere Ansprechpartnerin im Hackeschen Quartier Berlin und Klärung einiger Formalitäten sind wir zu der Ausbildungswerkstatt in die Fischerstraße, Lichtenberg gebracht worden, wo wir, meine Mitpraktikantin Rebecca und ich, den ersten Monat verbringen sollten.

Die Azubis des ersten Lehrjahrs begrüßten uns sehr herzlich und zusammenfassend kann man sagen, dass alle sehr lieb und hilfsbereit waren.

Unsere Aufgaben bestanden darin den Werkstoff Metall in allen Variationen zu bearbeiten, wie diesen zu feilen, zu bohren, Gewinde zu schneiden oder auch zu schweißen. Zu guter Letzt durften wir auch an der Drehmaschine arbeiten. Diese Arbeiten machten mir sehr viel Spaß und die Ergebnisse meiner zwei kleinen Projekte erfüllen mich mit Stolz.

Etwas ungewohnt war für mich das frühe Aufstehen: Da ich außerhalb von Berlin wohne, heißt es für mich kurz vor vier aufstehen, um pünktlich 6:30 Uhr da zu sein. So viel Spaß mir die Arbeit in der Werkstatt auch gemacht hat, fiel es mir doch jeden Morgen schwer so früh aufzustehen.

Neuer Monat, neue Abteilung, und neue Arbeitszeiten: Meinen zweiten Monat verbrachte ich in den Abteilungen IV-I und IV-D-L.

Diese beiden Abteilungen sind sehr spezifisch und es ist manchmal kompliziert eine Praktikantin in Projekte einzuarbeiten, die sich manchmal schon über Jahre erstrecken, dennoch ist es beiden Abteilungen gut gelungen, und ich konnte lehrreiche Einblicke erhalten. Besonders interessant finde ich die Arbeit der Leitungsrechtler, also der ArbeiterInnen der Abteilung IV-D-L. Dort sind Worte wie dingliche Sicherung, Geh-Fahr-und Leitungsrechte, Grundbücher und NDAV wichtige Schlüsselbegriffe. Ich konnte den MitarbeiterInnen einige wichtige Aufgaben abnehmen, wie etwa das Archivieren von abgearbeiteten Akten oder auch das Raussuchen von Bodenrichtwerten, wenn es darum ging Eigentümer von Grundstücken zu entschädigen. Durch diesen einen Monat in den Abteilungen ist mir erst einmal die Wichtigkeit von Excel bewusst geworden. Dieses Programm ist aus der Arbeit gar nicht mehr wegzudenken, es ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Arbeitslebens.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich in den bis jetzt zwei Monaten in dem Betrieb so vielen netten und herzlichen Menschen begegnet bin und dass dort ein sehr angenehmes Arbeitsklima herrscht, sodass ich mich gefreut habe dort zu arbeiten und ich jeden Tag Lust hatte, dort zur Arbeit zu gehen.

Meine dritte Station bei der NBB ist die Abteilung BI-A. Ich bin gespannt was mich dort erwarten wird und bin ziemlich neugierig und zuversichtlich.

Steckbrief

Drei Worte, die mich beschreiben:
pünktlich, schüchtern, organisiert/ordentlich

Das habe ich vor EnterTechnik gemacht:
Abitur und danach ein bisschen ausgeruht und viel mit Freunden gemacht

Das ist mein liebstes Technikgerät:
Smartphone

Warum ich mich bei EnterTechnik beworben habe:
als Orientierung für meinen weiteren Weg, Möglichkeit in einige/viele Firmen reinzuschnuppern

Mein Blick in die Glaskugel:
Dass ich eine Berufsrichtung gefunden habe, mit der ich glücklich bin. Und vielleicht bin ich in fünf Jahren auch schon mit meiner Ausbildung oder meinem Studium fertig.

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