Willkommen bei der Netzgesellschaft Berlin Brandenburg, kurz NBB

Der erste Tag begann für meine Mitstreiterin und mich mit einer freundlichen Unternehmensvorstellung durch unsere Ansprechpartnerin im Hackeschen Quartier in Berlin. Nachdem wir das Wichtigste erfahren hatten, ging es dann direkt zu unserer ersten Station NBB Jillder Azubiwerkstatt, in der bisher nur männliche Anlagenmechaniker ausgebildet werden. Hier sollten wir den ersten Monat mit Feilen, Anreißen, Körnen, Bohren, Senken und Gewindeschneiden verbringen. Aber auch mit der Drehmaschine durften wir arbeiten. Zum Großteil waren das für mich völlig neue Arbeiten. Meine recht akzeptablen Ergebnisse und das Lob meines Ausbilders sorgten für gute Stimmung. Da konnte ich selbst über das Aufstehen um 4:30 Uhr hinwegsehen. Der Monat endete mit noch zwei Tagen im Außendienst: Dort durfte ich den Mitarbeiter beim Gaszähleraustausch im Raum Lichterfelde unterstützen.

Der zweite Monat brachte mich zum Entstörungsdienst (ED). Auch hier wurde ich am ersten Tag freundlich empfangen. Mir wurde zunächst der Aufbau des EDs nähergebracht. Was passiert wenn jemand Gas riecht? Anruf, Meldestelle, Fahrzeug, Störungsstelle... Mein Einsatzort war der Stützpunkt in Schöneberg. Dort wurde ich auch manchmal von einem der mobilen Mitarbeiter eingesammelt. Mit diesem durfte ich dann, auf einen Einsatz wartend, den Tag verbringen. Die Störungen reichten von laut brummenden Reglern und undichten Zählern bis hin zu beschädigten Gasleitungen und hohem Methanwert im Boden. Neben den Außeneinsätzen wurde ich auch mit leichten Büroaufgaben beauftragt, wie z.B. dem Erstellen einer Präsentation oder dem Abheften von Unterlagen.

Die dritte Station bei der NBB war beim „Netzbau“. Vom Hauptsitz der NBB aus ging es zu den verschiedensten Baustellen. Aber auch die Arbeit im Büro wurde häufiger. Auf den Baustellen konnte ich die unterschiedlichen Dimensionen der Gasleitung betrachten und die verschiedenen Sanierungstechniken kennenlernen. Im Büro ging es vor allem um das Eintragen von Daten in Excel-Tabellen oder die Arbeit mit dem SAP-System. Auch ein Besuch einer Biogasanlage in Brandenburg stand auf dem Plan.

Durch die positive Stimmung in den Abteilungen habe ich mich immer willkommen gefühlt. Auch die unheimlich freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeiter haben das Praktikum äußerst angenehm gemacht.


Steckbrief

Name: Jill

Das habe ich vor EnterTechnik gemacht:
mein Abitur

Ich war beim Girls'Day
beim ZDF und im FEZ

Das ist mein liebstes Technikgerät:
Handy, Laptop und der Fernseher, sind wichtig für die Unterhaltung und teilweise auch zur Kommunikation

Warum ich mich bei EnterTechnik beworben habe:
Um so viel Neues wie möglich kennenzulernen und herauszufinden, was ich wirklich will.

Mein Blick in die Glaskugel
zeigt mich in einem Beruf, der mir wirklich Spaß macht und in dem ich immer etwas Neues erlebe ...

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