Ich würde EnterTechnik auf jeden Fall meinen Freundinnen empfehlen. Man lernt viele verschiedene technische Berufe und auch die einzelnen Anwendungsbereiche in den jeweiligen Unternehmen kennen.

Sterne fallen nicht vom Himmel

Mein zweites Praktikum durfte ich glücklicherweise bei Mercedes-Benz absolvieren. Eine wirklich lehrreiche und tolle Erfahrung. Die Zeit dort verbringe ich zusammen mit Genny, einer anderen EnterTechnikerin. Schon am ersten Tag wurden wir von Azubis und AusbilderInnen sehr freundlich empfangen.

Wir lernten an Dreh- und Fräsmaschinen zu arbeiten und in dem Zusammenhang den Stuttgarter Fernsehturm zu drehen und einen Schraubstock zu fräsen. Außerdem lernten wir das Feilen und Bohren, sowie das Aufbauen pneumatischer Schaltungen. Ein Projekt auf das wir selbst auch sehr stolz sind, ist der Mercedes-Stern. Diesen haben wir mit Hilfe eines Auszubildenden aus dem 3. Lehrjahr an einer CNC-Fräsmaschine gefertigt.

Die ersten zwei Monate verbrachten wir also in der Ausbildungswerkstatt und arbeiteten mit angehenden ZerspanungsmechanikerInnen und MechatronikerInnen zusammen.

Den letzten Monat verbringen wir in einem Fachbereich. Wir haben uns dabei für den Fachbereich der MIH (Maschineninstandhaltung) entschieden. Ein sehr spannender Fachbereich, der zeigt, dass er viel Geduld und Geschick sowie Gespür für die Maschinen, fordert.

Die Arbeit bei Mercedes macht mir jeden Tag sehr viel Spaß, weshalb ich mir sehr gut vorstellen könnte, dort eine Ausbildung anzufangen. Ich bin gespannt auf die restlichen 2 Wochen und bin jetzt schon traurig, wenn ich an den Tag denke, an dem wir uns bei Allen verabschieden müssen. Hoffentlich nur für eine kurze Zeit!!

Guter Start

Aunill und ich haben unser Praktikum in zwei verschiedenen Bereichen bei Siemens gestartet. In der ersten Woche waren wir in der Technik Akademie und haben am Unterricht der Studierenden teilgenommen, um zu sehen ob das duale Studium uns interessieren könnte. Da der Unterricht in der STA (Siemens Technik Akademie) auf Englisch ist, waren wir uns erst nicht sicher, ob wir gut mitkommen werden. Jedoch bemerkten wir schnell, dass Schulkenntnisse vollkommen ausreichten und uns somit hauptsächlich die Fachbegriffe kleine Schwierigkeiten bereiteten. Die nächsten zwei Tage waren wir damit beschäftigt, einen LEGO-Roboter zu bauen und zu programmieren.

Danach waren wir in der Ausbildungsstätte, wo wir ausschließlich mit Jungs zusammengearbeitet haben. Das war auch mal eine ganz andere Erfahrung. Außerdem konnten wir bei der Einführungswoche der Azubis dabei sein und erhielten einen Einblick in den Ausbildungsberuf Elektronik. Wir haben hauptsächlich Schaltpläne gezeichnet und eine Ausschaltung, Wechselschaltung und Kreuzschaltung nachgebaut. Das war eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung!

Außerdem waren wir im Messgerätewerk im Bereich Entwicklung. Hier haben wir die einzelnen Grundbauteile der Elektrotechnik und deren Funktionen kennengelernt. Wir konnten einen Roboter bauen, der mittels eines Einplatinen-Computers (Raspberry PI) gesteuert wird und programmierten ihn so, dass er vorwärts und rückwärts fahren konnte. Später brachten wir vorne noch zwei optische Abstandssensoren an und programmierten diese so, dass der Roboter bei einem Hindernis ausweichen konnte.

Alles in allem haben wir sehr viele Eindrücke gesammelt und hoffen auf weitere neue Einblicke und Erfahrungen.

Steckbrief

Name: Rijke

Drei Worte, die mich beschreiben:
offen, selbständig, zuverlässig

Das habe ich vor EnterTechnik gemacht:
Schule, Abitur & im Biergarten gearbeitet

Das ist mein liebstes Technikgerät:
Mein Handy und mein Laptop

Warum ich mich bei EnterTechnik beworben habe:
Weil ich mich sehr für Technik interessiere, aber noch nicht weiß, welche Richtung ich dort einschlagen möchte

Mein Blick in die Glaskugel:
Ich werde das Technische Jahr erstmal machen, und danach entscheide ich, wie es weitergehen soll.

 

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