„Ohne uns wäre es nur nass" – Hinter den Kulissen der Berliner Wasserbetriebe

Ende November hieß es für uns alle Abschied nehmen vom ersten Betrieb und Anfang Dezember „EnterTechnik Klappe, die Zweite! – Hallo, zweites Unternehmen", in meinem Fall „Hallo, Berliner Wasserbetriebe!".

Auch bei den Showermastern, Leitungssportlern und Quellgeistern, wie die Mitarbeiter es auf ihrer Arbeitskleidung tragen, wurden wir am ersten Tag mit einem Frühstück, einem Rundgang, unserem Vertrag und dem Durchlaufplan für die ersten Wochen sehr herzlich empfangen.

Am zweiten Tag ging es dann direkt los: Meine Mitstreiterin Valentina und ich traten in die Fußstapfen von Jana und Klaudia und entdeckten im Ausbildungszentrum zuerst den Bereich der Elektroniker.

Dort war ein Ausbilder rund um die Uhr für uns da und gab uns angefangen bei den Grundlagen von Schaltkreisen über die Technik des Lötens bis hin zur Installation einer Schaltung an der Wand einen Einblick in die Welt der Elektrotechnik.

Weiter ging unsere Reise dann in der zweiten Woche des Praktikums im Bereich der IT-Ausbildung. Hier haben wir zuerst einmal das Innenleben von Computer und Laptop näher kennengelernt. Um dieses Wissen zu prüfen, zerlegten wir anschließend einen Computer in seine Einzelteile und setzten ihn dann wieder zusammen – und er hat sogar funktioniert. In den folgenden Tagen wurden uns außerdem Testverfahren für einige Hardwarekomponenten von PCs gezeigt und so verbrachten wir einige Zeit damit, Motherboards, Arbeitsspeicher und Prozessoren zu testen. Schließlich reparierten wir sogar einen Laptop.

Die Zeit verging und schon begann die dritte Woche unseres Praktikums bei den BWB. In dieser verschlug es uns wieder in eine Werkstatt, diesmal jedoch in den Bereich der Mechatronik. Auch dort stand uns immer ein Ausbilder voll und ganz zur Verfügung, mit dessen Hilfe wir uns nicht nur Blasen an die Finger feilten, bohrten, körnten, anrissen und bogen, sondern auch ein Kupferrohr nach Plan zusammenlöteten und unsere eigene Bohrerkassette aus verschiedenen Materialien herstellten.

Zurzeit befinden wir uns im Außendienst und tauchen in die Arbeitswelt des Labors in Jungfernheide ein. Von dort aus werden fahren täglich Wasserproben Probenehmer aus den Wasser-, Klärwerken und Brunnen, aber auch aus Kindergärten, Altenheimen, Krankenhäusern, Baustellen und diversen anderen Entnahmestellen entnommen. Diese finden dann im Labor ihren Weg in die verschiedenen Abteilungen, wo sie analysiert werden. So wird das Wasser in der Bakteriologie beispielsweise auf Bakterien untersucht.

Alles in allem sind die Berliner Wasserbetriebe nicht nur „nasszinierend", sondern auch sehr interessant und eine gute Erfahrung!

Bis bald! Nora

P.S.: Eine Antwort bin ich Ihnen allen aber noch schuldig geblieben: Meine eigene kleine Webanwendung, die ich bei der BSR programmierte, hat am Ende theoretisch funktioniert. Es hatte sich allerdings ein kleiner Fehlerteufel eingeschlichen, den selbst der Anwendungsentwickler nicht auf Anhieb fand.:-)

 

 EnterTechnik-Steckbrief Nora

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