Das bin ich!

Hi, ich heiße Melina, bin 18 Jahre alt und habe 2013 mein Abitur gemacht. Während meiner Schulzeit habe ich mich vor allem für Mathe und naturwissenschaftliche Fächer interessiert, wusste aber nach dem Abi nicht genau wohin mit mir. Durch eine Berufsberatung wurde ich auf EnterTechnik aufmerksam gemacht und bin nun sehr froh mit dabei zu sein.

In diesem Betrieb mache ich gerade ein Praktikum: Fraunhofer IZM

Mein letztes Praktikum absolviere ich im Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration. Die Forschungseinrichtung spezialisiert sich auf die Realisierung zuverlässiger Elektronik und deren Integration in die Anwendung.
Einen Großteil meines Praktikums verbringe ich in der Metallographie, in der ich schon einige Schliffe anfertigen durfte. Die Metallographie umfasst die optische Untersuchung metallischer Werkstoffe mit dem Ziel einer qualitativen und quantitativen Beschreibung des Gefüges. Untersucht wird der Zusammenhang zwischen dem Gefüge, den Eigenschaften und dem Herstellungsprozess von Werkstoffen und Bauteilen. Dies geschieht durch die Präparation eines Anschliffes, der auf Hochglanz poliert und mikroskopisch untersucht wird. Um das Gefüge eines metallischen Werkstoffes im Mikroskop zu erkennen, bedarf es mehrerer Präparationsstufen.

Für die Schliffherstellung wird die Probe zunächst eingebettet. Beim Einbetten wird die Probe mit einem aushärtbaren Einbettmittel (Kunststoff) umschlossen. Nach dem Aushärteprozess beginnt dann das Schleifen. Der Schleifvorgang wird in mehreren Schritten ausgeführt, hierbei kommen Schleifpapiere von grober bis sehr feiner Körnung zum Einsatz, die der Abarbeitung von Unebenheiten und Verformungsschichten dienen. Wenn die gewünschte Schliffebene erreicht ist und bis zur feinsten Körnung geschliffen wurde, wird die Probe poliert. Durch das Polieren werden die feinen Unebenheiten des Schleifvorgangs abgetragen. Auch hier wird von Stufe zu Stufe mit abnehmender Korngröße gearbeitet. Zwischendurch können natürlich immer wieder unerwünschte Präparationsfehler auftauchen, wie z.B. Kratzer oder Ausbrüche der Probenoberfläche. Bevor man jedoch den Schliff endgültig begutachtet, wird dieser meist noch anhand des Ionenätzens chemisch bearbeitet. Mithilfe der Ionenätze werden Oberflächenatome und Verunreinigungen an der Schliffoberfläche durch den Kontakt von Ionen abgetragen. Danach hat man hoffentlich eine einwandfreie Probe, die dann unter dem Mikroskop untersucht und beurteilt wird.

Blick in die Kristallkugel....

Ich bin immer noch nicht ganz entschieden, wie es nach EnterTechnik weitergeht. Ich strebe auf jeden Fall ein naturwissenschaftliches bzw. technisches Studium an und ich habe mich auch schon an verschiedenen Unis beworben. Von der Biologie bis zur Elektrotechnik gibt es diverse Gebiete, die mich interessieren.

Ich würde EnterTechnik auf jeden Fall jeder ans Herz legen, die sich für technische Berufe interessiert. Man lernt wirklich viel Neues kennen, sammelt eine Menge Berufserfahrung und trifft immer wieder nette Leute.

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